Aktuelle Themen für wissenschaftliche Arbeiten - Sportpsychologie

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Leitfaden zur Erstellung eines Exposés - Bakkalaureats-Arbeiten.

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Themencluster für Bakkalaureats-Arbeiten: 

 

Bitte beachten Sie, dass in einer persönlichen Informationsveranstaltung am 05.03.2019 sowie 18.03.2019 alle Themen inkl. Background und Anforderungen für Studierende vorgestellt werden. Die folgende Übersicht soll demnach nur eine erste Orientierungshilfe darstellen. Über die zusätzlich angeführten Studien soll zudem eine erste Möglichkeit gegeben werden, sich partiell in die Ausrichtung eines Forschungsthemas einzulesen.

Exekutive Funktionen und ihre Bedeutsamkeit im Sport

  • Eine Erläuterung des Themas finden Sie hier (link)
  • Literatur:
  • Diamond, A. (2013). Executive functions. Annual Review of Psychology, 64, 135-168. doi: 10.1146/annurev-psych-113011-143750
  • Vestberg, T., Gustafson, R., Maurex, L., Ingvar, M., & Petrovic, P. (2012). Executive functions predict the success of top-soccer players. PLoS ONE, 7, e34731. doi: 10.1371/journal.pone.0034731

Training Exekutiver Funktionen durch kognitives und kognitiv-motorisches Training

  • Bisherige Studien konnten bessere sportliche Leistungen von Personen mit höher ausgeprägten Exekutiven Funktionen nachweisen. Im Forschungscluster soll der Frage nachgegangen werden, ob sich Exekutive Funktionen demnach auch durch kognitives Training (Software-gestützt) und kognitiv-motorisches Training erhöhen lassen und in weiterer Folge ein sportlicher Leistungsvorteil resultieren kann. 
  • Literatur:
  • Diamond, A. (2013). Executive functions. Annual Review of Psychology, 64, 135-168. doi: 10.1146/annurev-psych-113011-143750
  • Ducrocq, E., & Wilson, M. (2017). Adaptive working memory training reduces the negative impact of anxiety on competitive motor performance. Journal of Sport & Exercise Psychology, 39. doi: 10.1123/jsep.2017-0217

Einfluss von visuellen und akustischen Reizen auf Kraftleistungs- und Entscheidungsprozesse (u.a. Farben, Lärmpegel)

  • Eine Erläuterung des Themas finden Sie hier (link)

Belastungs- und Widerstandressourcen im Lehrberuf Bewegung und Sport (Burnout & Burnout-Prophylaxe)

  • Eine Erläuterung des Themas finden Sie hier (link)

Emotionale Intelligenz bei TrainerInnen und BuS-LehrerInnen

  • Emotionale Intelligenz bezieht sich auf die Fähigkeit der Reflexion sowie der Beeinflussung des emotionalen Erlebens innerhalb der eigenen Person sowie bei anderen Personen. Im Forschungscluster sollen die Möglichkeiten der Messbarkeit dieses Konzeptes kritisch betrachtet sowie die Wertigkeit des Konzeptes bei TrainerInnen im Sport und LehrerInnen im Sport und Bewegungsunterricht beleuchtet werden. Vor allem der Zusammenhang mit kognitiven Fähigkeiten (zB: Intelligenz) und Persönlichkeitsmerkmalen (u.a. Self-Handicapping) steht im Zentrum des Interesses.
  • Literatur:
  • Lobinger, B. H., & Heisler, S. (2018). Emotionale Intelligenz und Führungsverhalten von Fußballtrainern. Zeitschrift für Sportpsychologie, 25, 108-114. doi: 10.1026/1612-5010/a00023

Interaktionen von Persönlichkeitsmerkmalen (Leistungsmotivation, Gewissenhaftigkeit, Erfolgszuversicht, ,…) und der Anwendung psychologischer Trainingsverfahren (Vorstellungstraining, Selbstgesprächsregulation, Handlungsroutinen, …).

  • Beschreibung: Inwieweit bestehen Interaktionen zwischen unterschiedlichen Ausprägungen von Persönlichkeitsmerkmalen und der Nutzung bestimmter psychologischer Trainingsverfahren? Inwieweit bedingen die Ausprägungen ausgewählter Persönlichkeitsmerkmale (z.B.: Perfektionismus) die Tendenz bestimmte psychologische Trainingsverfahren (z.B.: Selbstgesprächsregulation) bevorzugt anzuwenden/zu bewerten.
  • Literatur:
  • Abma, C. L., Fry, M. D., Li, Y., & Relyea, G. (2002). Differences in imagery content and imagery ability between high and low confident track and field athletes. Journal of Applied Sport Psychology, 14, 67-75.

Interaktionen von mentalen Kompetenzen (Kognition, Motivation, Stressmanagement, …) und der Anwendung psychologischer Trainingsverfahren (Vorstellungstraining, Selbstgesprächsregulation, Handlungsroutinen, …).

  • Beschreibung: Inwieweit bestehen Interaktionen zwischen mentalen Kompetenzen und der Nutzung bestimmter psychologischer Trainingsverfahren? Inwieweit bedingen die Ausprägungen ausgewählter kognitiver Fähigkeiten (z.B.: Inhibition) die Tendenz bestimmte psychologische Trainingsverfahren (z.B.: Mentales Training) bevorzugt anzuwenden/zu bewerten.
  • Literatur:
  • Abma, C. L., Fry, M. D., Li, Y., & Relyea, G. (2002). Differences in imagery content and imagery ability between high and low confident track and field athletes. Journal of Applied Sport Psychology, 14, 67-75.

Wichtige Hinweise!

Bitte beachten Sie beim Verfassen ihrer wissenschaftlichen Arbeiten (Seminar-, Bakkalaureats-, Diplom-, Masterarbeiten) unbedingt die Informationen des StudienServiceCenter (SSC):

https://lehre-schmelz.univie.ac.at/studienservicecenter/studienabschluss/bakkalaureats-bachelor-diplom-masterarbeiten-und-dissertationen/

Dort finden Sie die Richtlinien für schriftliche Arbeiten und Formvorschriften, sowie Information für die Anmeldung, Plagiatsprüfung und Einreichung zum Studienabschluss.