Feedbackeffekte auf sportliche Leistungserbringung

10.10.2016

Leistungsrückmeldungen im sportlichen Handeln stellen ein omnipräsentes Ereignis dar. Zum einen erfolgt eine Bewertung der Bewegungshandlung durch den Ausführenden selbst (internales Feedback; z.B.: sensomotorische oder perzeptuelle Wahrnehmung), zum anderen durch externale Informationsquellen (z.B.: Rangplatz, Lob, Kritik von Coach). Die Forschungsergebnisse der letzten Jahrzehnte belegen deutlich, dass der Einfluss solcher Rückmeldungen nicht ausschließlich positiv auf die zu erbringende Leistung einwirkt: Bei einem beträchtlichen Prozentsatz kommt es nach dem Feedback zu Leistungsverschlechterungen bzw. zu verlangsamten Lernprozessen.

Im Vordergrund des Forschungsprojektes steht demnach die Frage nach den Faktoren, die die Wirksamkeit von Feedback im Sport beeinflussen. Entlang der breiten Forschungslage wird versucht vor allem hinsichtlich der Interaktion vier unterschiedlicher Variablen zu ergründen wie die Wechselwirkung ausgeprägt sein muss um optimale – leistungsförderliche – Feedbackeffekte gewährleisten zu können. Die Variablen sind in Abbildung 1 skizziert.

Durch die Ergründung der Wechselwirkungen dieser vier Variablen, soll eine Optimierung im Einsatz von Feedback in der sportlichen Praxis gewährleistet werden. Die Erkenntnisse sollen von LehrerInnen BuS, ÜbungsleiterInnen und TrainerInnen in der Praxis genutzt werden.